Lisbeth und Edi Truttmann, Pächterehepaar Restaurant Rütlihaus
"Das Rütli ist wie eine Alp und ein schönes Fleckchen dazu": So fühlt es sich für das Pächterehepaar Lisbeth und Edy Truttmann-Christen an, wenn sie jedes Jahr aufs Neue vor Karfreitag aufs Rütli ziehen, um den Sommer über dort zu leben und zu arbeiten. Neben dem Betrieb des Restaurants und der Küche gehört auch die Versorgung der Tiere zu den Aufgaben des Pächterehepaares.
Der Saisonstart am Karfreitag ist für die Truttmanns "einer der schönsten Tage im Jahr". Mit Familie, Freunden und Bekannten feiern sie, und es herrscht emsiges Treiben, bis alle Gäste versorgt sind. Was heisst versorgt? "Gut soll es sein", ist ihre Devise. Und das stimmt auch: Bis zu 130 einfache, aber feine Mittagessen können an einem sonnigen Tag serviert werden.
Abends, wenn die letzten Gäste gegangen sind, geniessen die Truttmanns dann die Ruhe, die wieder über dem Rütli einkehrt. Ihr Lieblingsplätzchen ist der Tisch 2, das ist der gleich neben der Haustür. "Hier haben wir einen wunderbaren Blick über den See und die Berge", schwärmt Lisbeth Truttmann, "hier fühlen wir uns einfach wohl."
Die meisten Gäste sind Schweizer, darunter viele Stammgäste aus der Region. Auch Auslandschweizer und Touristen aus dem Ausland kommen auf Besuch aufs Rütli. "Wir erleben viel Schönes mit unseren Gästen und bewirten sie gerne", freut sich Frau Truttmann. Und die Gäste fühlen und sehen diese Freude, wenn sie die beiden herumwirbeln und bedienen sehen. Bis im November bewirten die Truttmanns die Gäste und kümmern sich ums Rütli. Mit einem Fest zum Saisonende wird das Rütli dann in den Winterschlaf geschickt - und das Ehepaar Truttmann zieht in die Winterresidenz nach Volligen.