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31. mai 2011.

Le lundi 1er août 2011, la commémoration officielle de la Fête nationale a eu lieu dans la prairie du Grütli. Orateur a été  Hansheiri Inderkum, Pr...

01. août 2010.

La SSUP a offert à la Confédération suisse, il y a 150 ans, la «prairie du Grütli» comme sanctuaire national inaliénable. Pour cet anniversaire, la pr...

01. août 2010.

C’est sous une météo magnifique que la Fête nationale s’est déroulée sur le Grütli. Nous avons rassemblé quelques impressions ici.

23. juin 2010.

Le formulaire pour les billets gratuits ainsi que le programme sont maintenant téléchargés. Veuillez trouver plus d’informations...

30. juillet 2009.

Les visiteurs ont fêté la fête Nationale au Grütli. Afficher des impréssions et les discours de Peter von Matt et Joëlle Kuntz....

29. juillet 2009.

Le 29 Juillet 2009 Annemarie Huber-Hotz, présidente de la SSUP, est en interview avec DRS3. Viens...

12. juin 2009.

150 ans après que la SSUP a acheté le Grütli et en a fait don à la Confédération, le nouveau site web interactif est un cadeau à la population suisse...

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  • 1. August 2008 auf dem Rütli
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    2005 - Allocution de Samuel Schmid, Président de la Confédération

    Wir haben Zukunft!

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

    Der heutige Tag ist für mich persönlich einer der Höhepunkte meines Jahres als Ihr Bundespräsident!

    Ich darf Ihnen am 1. August auf dem Rütli, an der Wiege der Eidgenossenschaft, die besten Wünsche des Bundesrates zum Nationalfeiertag überbringen!

    Charas convischinas e chars convischins! Jau As port sin il Rütli, la tgina da la Confederaziun, ils megliers giavischs dal Cussegl federal per il di da la festa naziunala!

    Care concittadine e cari concittadini, vi porgo qui sul Grütli, culla della Confederazione, i migliori auguri del Consiglio federale per la Festa nazionale!

    Chères Concitoyennes, Chers Concitoyens, je suis très heureux d'être ici avec vous au Grütli, le berceau de la Confédération, et je vous souhaite au nom du Conseil fédéral une très belle fête nationale!

    Ich bin stolz, hier zu sein, und ich danke allen, die vor und hinter den Kulissen zu dieser ganz besonderen Bundesfeier ihren Beitrag leisten.

    Historische Stätte, historische Daten! Und alle sind miteinander verknüpft.

    60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, 65 Jahre nach dem Rütli-Rapport stehen wir auf dieser kleinen Wiese, die ein grosses Symbol ist.

    Das Symbol der Eidgenossenschaft, der Unabhängigkeit, des Gemeinsinns, der Integrationskraft verschiedener Kulturen!

    Am 25. Juli 1940 hat General Henri Guisan die höchsten Kommandanten der Armee aufs Rütli gerufen, um sie zu Verbündeten für das sogenannte Réduit zu machen. Eine Strategie, die das Land unter grössten Opfern, nämlich der Preisgabe weiter Teile des Landes, vom Untergang durch den Nationalsozialismus retten sollte - und es auch erfolgreich getan hat! Die Souveränität der Schweiz konnte bewahrt werden.

    Guisan hat in der Folge die Armee so umgestaltet, dass sie - bezogen auf die damaligen Risiken - erfolgreich sein konnte. Diese Aufgabe stellt sich den Verantwortlichen immer wieder - auch heute.

    Die Leistung Guisans ist für mich unbestritten. Sein prominenter Platz in der Schweizer Geschichte hält auch kritischer Betrachtung stand.

    Am 8. Mai haben wir des 60. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht. Der 8. Mai steht für die Befreiung der Menschheit vom totalitären Regime Adolf Hitlers.

    Die Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges ist für jeden von uns Verpflichtung, neuen extremistischen und totalitären Bestrebungen und jeder Form von Antisemitismus, Rassismus oder Extremismus entschieden entgegenzutreten.

    Ich sage es hier auf dem Rütli bewusst, laut und deutlich: Diese dunklen Kapitel dürfen sich nie mehr wiederholen! Nie mehr!"

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

    Wir haben allen Grund, zu feiern!

    714 Jahre Eidgenossenschaft, 157 Jahre moderner Bundesstaat: Die Geschichte der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so kleines Volk in einem so kleinen Land so viele Jahrhunderte überdauert hat. Bundespräsident Rudolf Minger sprach am 1. August 1935 von einem geschichtlichen Wunder.

    Es brauchte dazu den Mut, das Geschick, die Klugheit und die Zähigkeit seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Und es brauchte die Vorsehung und den Schutz des Allmächtigen. Der Nationalfeiertag ist deshalb auch ein Tag des Innehaltens und der Besinnung. Und er ist der Tag der Dankbarkeit!

    Viele unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sich mit bangem Herzen an den Sommer 1940.

    Am 1. August trat General Guisan mit seinem Tagesbefehl an die Soldaten und damit vor das ganze Schweizervolk. Er schrieb: Lasst uns mit innigem Dank des Allmächtigen gedenken, der uns in den Wechselfällen unserer Geschichte bewahrt hat, und lasst uns ihn bitten, dass er auch in Zukunft uns seine Hilfe gewähre.

    Schweizerisch denken - so Guisan weiter - schweizerisch denken heisse, im Nachbarn den Menschen ehren, bei uns wie ausserhalb unserer Grenzen.

    Schweizerisch handeln heisse, immer mehr unsere Volksgemeinschaft verwirklichen.

    Was General Guisan vor 65 Jahren in der für die damalige Zeit typischen Sprache gesagt hat, gilt auch heute. Die Popularität Guisans Jahrzehnte über seinen Tod hinaus wurzelt nicht zuletzt in diesen Gedanken über unsere Heimat.

    Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Achtung der Mitmenschen und Engagement zur Integration sind Qualitäten, die auch heute wichtig sind.

    Zu danken haben wir am Nationalfeiertag den vielen Generationen vor uns. Den ungezählten Schweizerinnen und Schweizern, die das Wohl unseres Landes zur Richtschnur ihres Leben gemacht haben und auch heute machen.

    Frauen und Männer jeden Alters, die jenseits der Schlagzeilen, still und bescheiden, Tag für Tag dafür sorgen, dass ihre Familie, ihr Dorf, ihr Verein, ihre Kompanie, ihr Kanton, letztlich die Eidgenossenschaft als Ganzes Bestand hat.

    Zur Entwicklung unseres Landes und zu unserem Wohlstand haben auch ungezählte Ausländerinnen und Ausländer beigetragen - Unbekannte ebenso wie Weltbekannte. Sie schliessen wir in unseren Dank ein.

    Stellvertretend für jene vielen Tausend, die sich freiwillig für die Schweiz - in diesem Fall für eine  sportlichere Schweiz - einsetzen, habe ich gegen 400 Jugend-und-Sport-Leiterinnen und -Leiter aus allen Kantonen zur heutigen Feier eingeladen. Seien Sie herzlich willkommen!

    Wir sind heute gemeinsam über den Vierwaldstätter-See gefahren. Wir werden das Schiff auch in Zukunft gemeinsam steuern und dafür sorgen – ich in der Politik, Sie an der Front -, dass sich die Schweizerinnen und Schweizer nicht nur im Internationalen Jahr des Sport und der Sporterziehung mehr bewegen!

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn ich innehalte und mich auf die Gegenwart besinne, dann komme ich zu einem Schluss, der Sie vielleicht überraschen wird: Der Schweiz geht es gut! Der Schweiz geht es - insgesamt - noch immer gut!

    Ja, ich wage diesen Befund, trotz der vielen Sorgen und Nöte, die Einzelne zu tragen haben.

    Chères Concitoyennes, Chers Concitoyens, lorsque je pense à notre pays et que je fais le point, je parviens à une conclusion qui vous étonnera peut-être : la Suisse va bien ! Elle va bien, envers et contre tout, et je n’ai pas peur de le dire.

    Mais je n’oublie pas pour autant les soucis quotidiens de nombre de nos concitoyennes et de nos concitoyens. Et je n’oublie pas non plus les grands défis qui nous attendent au plan politique.

    Nous devrons rééquilibrer les finances fédérales, relancer la croissance économique et assurer l’avenir de nos assurances sociales, nous devrons renforcer encore la formation et la recherche, et nous devrons créer davantage d’emplois, en particulier pour les jeunes qui entrent dans la vie active.

    Un autre défi sera l’intégration, dans les quartiers, les écoles et sur le lieu de travail, des personnes qui nous viennent du monde entier et dont la présence en Suisse est due à la mobilité croissante à l’échelle mondiale, aux conflits armés et à la pauvreté.

    A l’inverse, il ne faut pas oublier que, si de nombreux étrangers vivent et travaillent dans notre pays, plus de 600 000 de nos compatriotes, soit 10 pour cent du peuple suisse, vivent et travaillent à l’étranger. Eux aussi sont concernés par la question de l’intégration.

    Chers Suissesses et Suisses de l’étranger, je vous souhaite aussi une très belle fête nationale!

    Ich habe unsere Herausforderungen erwähnt. Viele davon stellen sich heute jedem modernen Industriestaat. Viele Herausforderungen sind mit Verzicht verbunden.

    Viele unter uns blicken deshalb mit Sorgen in die Zukunft. Ich bin mir bewusst, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass viele Familien in unserem wohlhabenden Land echte Not leiden. Tausende gelten als sogenannte Working poor. Sie leisten ein volles Arbeitspensum und sind trotzdem nicht in der Lage, ihre Familie zu ernähren. Hier stehen wir alle in der sozialen Verantwortung.

    Hier, auf dieser kleinen Wiese hoch über dem See, liegen die Wurzeln der Schweiz. Ein mystischer Ort! Wir wissen also, woher wir kommen.

    Aber wissen wir auch, wohin wir wollen?

    Die Zukunft ist immer ungewiss. Zu keiner Zeit unserer vielhundertjährigen Geschichte lag die unmittelbare und mittelbare Zukunft klar vor unseren Augen.
    Aber zu keiner Zeit bedurfte unser Land einer einzelnen Führungsgestalt, die uns den Weg gewiesen hätte. Ich gehöre nicht zu jenen, die in weiten Kreisen unseres Volkes eine dramatische Verunsicherung auszumachen glauben.

    Wir wissen in Vielem, was zu tun ist. Tun wir es entschlossen und bemühen wir uns, einmal getroffene Entscheide zu akzeptieren.

    Der Bundesrat macht eine Planung für die Legislatur. An der Umsetzung dieser Pläne sind viele beteiligt - das Parlament, die Parteien, die Verbände und vor allem: das Volk. Das führt zu einer pragmatischen Politik des Machbaren. Sie ist nicht spektakulär, aber sie ist mehrheitsfähig.

    Wir haben - und das ist das Entscheidende! - wir haben eine politisch reife und engagierte Bevölkerung, die selbstverantwortlich denkt und handelt. In unserem Volk steckt eine grosse Kraft!

    Im internationalen Bereich arbeitet die Schweiz in vielen Organisationen mit, als neutraler und unabhängiger, aber solidarischer und verlässlicher Partner.

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auf dieser Basis der Stabilität und Sicherheit können wir auch entscheidende Zukunftsfragen beantworten.

    Gelingt es uns auch in Zukunft, Brücken zwischen den vier Landessprachen und zwischen den Landeskulturen zu bauen, so, dass sich der Genfer und der Thurgauer, der Jurassier und der Tessiner verstehen?

    Gelingt es uns auch in Zukunft, den Religionsfrieden zu erhalten? Aufstrebende Religionsgemeinschaften  zu integrieren? Kirchen, Synagogen und Moscheen nebeneinander zu haben? Auf Fundamentalismus jeder Art angemessen reagieren zu können?

    Gelingt es uns auch in Zukunft, das für den Zusammenhalt unseres Landes so wichtige Verhältnis zwischen Stadt und Land fruchtbar zu gestalten? Ein Verhältnis, das sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat? So stark, dass die Schweiz zu einem eng verwobenen Ballungsraum geworden ist, zu einer Art „Stadtland Schweiz“.

    Es liegt in unserer Verantwortung, die Erfolgsgeschichte Schweiz weiterzuschreiben. Die Schweiz so zu positionieren, dass sie in der heutigen Welt bestehen kann.

    In diesem Rahmen müssen wir bekämpfen, was zu einer eigentlichen Geissel der Menschheit geworden ist: Den Terror. Kein Land ist sicher vor Terror, auch die Schweiz nicht. Wir müssen gleichzeitig wachsam sein und gelassen bleiben!

    Wir müssen unsere Staatsschutzorgane und unsere Sicherheitsinstrumente immer wieder optimieren.
    Mit der Armee haben wir ein modernes, flexibles und schlagkräftiges Instrument für die Verteidigung des Landes, den Schutz der Bevölkerung und zur Unterstützung der zivilen Behörden.

    Aussenpolitisch gehen wir den bilateralen Weg weiter, für den wir uns entschieden haben. Er bewährt sich. Am 25. September stehen wir vor einem weiteren wichtigen Schritt, in dem wir die Personenfreizügigkeit auf zehn neue EU-Mitgliedstaaten ausdehnen, um unsererseits die Chancen dieser neuen Märkte zu nutzen.

    Die allfälligen Risiken dieser Erweiterung haben Bundesrat und Parlament durch zusätzliche Schutzmassnahmen für unsere Arbeitsplätze auf ein Minimum reduziert.

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Besinnen wir uns auf unsere Trümpfe!

    Die spektakuläre Schönheit unserer Landschaft. Die weitgehend intakte Umwelt. Die topmoderne Infrastruktur. Das hoch stehende Gesundheits- und Bildungswesen. Die geringe Teuerung. Die tiefe Arbeitslosigkeit. Der Arbeitsfriede. Der Schutz der Minderheiten. Die direkte Demokratie. Die politische Stabilität.

    Das alles bildet eine solide Basis für die Bewältigung der Herausforderungen. Und dazu kommt ein ganz grosser Trumpf: Die Miliz, die Freiwilligkeit. Das traditionelle Engagement für Ideale, für die Allgemeinheit.

    Unser Land funktioniert deshalb so gut, weil sich ungezählte Mitbürgerinnen und Mitbürger freiwillig in der Öffentlichkeit engagieren.

    Darum – und weil wir das Internationale Jahr des Sports und der Sporterziehung feiern – habe ich aus allen Kantonen Leiterinnen und Leiter der Organisation Jugend und Sport eingeladen. Um ihnen Danke zu sagen!

    Liebe Sportlerinnen und Sportler, Ihr steht stellvertretend für über 100'000 Mitmenschen, die sich ehrenamtlich für den Sport in der Schweiz engagieren. J+S bewegt jedes Jahr 550'000 Jugendliche! J+S holt sie von der Strasse. Begeistert sie für unterschiedlichste Sportarten. Lernt sie Teamarbeit, lernt sie gewinnen und verlieren. Lernt sie, gesund zu leben.

    Im Schweizer Sport leisten 350'000 Ehrenamtliche jedes Jahr 50 Millionen Arbeitsstunden. Für die gleiche Leistung müsste die öffentliche Hand rund eine Milliarde Franken ausgeben.

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Der 1. August ist ein Feiertag. Morgen Dienstag ist wieder Alltag. Dann gilt, was wir uns heute vornehmen. Dann tun wir das, was unsere Vorfahren immer taten: Nach vorne schauen!

    Noch einmal: Wir haben allen Grund, guten Mutes in die Zukunft zu gehen! Bewegen wir uns! Im Kopf und mit dem Körper. Bewegen wir uns selbstbewusst, offen und zupackend.

    Und vergessen wir nicht, was „Eidgenossenschaft“ eigentlich bedeutet! "Eidgenossenschaft" bedeutet, die Stärke des Volkes am Wohl der Schwachen zu messen. "Eidgenossenschaft" bedeutet, dass wir uns alle engagieren, die Freiheit schützen und die gemeinsame Wohlfahrt fördern.
     
    Ich wünsche Ihnen allen einen schönen 1. August und alles Gute für die Zukunft!