Nouveautes

31. mai 2011.

Le lundi 1er août 2011, la commémoration officielle de la Fête nationale a eu lieu dans la prairie du Grütli. Orateur a été  Hansheiri Inderkum, Pr...

01. août 2010.

La SSUP a offert à la Confédération suisse, il y a 150 ans, la «prairie du Grütli» comme sanctuaire national inaliénable. Pour cet anniversaire, la pr...

01. août 2010.

C’est sous une météo magnifique que la Fête nationale s’est déroulée sur le Grütli. Nous avons rassemblé quelques impressions ici.

23. juin 2010.

Le formulaire pour les billets gratuits ainsi que le programme sont maintenant téléchargés. Veuillez trouver plus d’informations...

30. juillet 2009.

Les visiteurs ont fêté la fête Nationale au Grütli. Afficher des impréssions et les discours de Peter von Matt et Joëlle Kuntz....

29. juillet 2009.

Le 29 Juillet 2009 Annemarie Huber-Hotz, présidente de la SSUP, est en interview avec DRS3. Viens...

12. juin 2009.

150 ans après que la SSUP a acheté le Grütli et en a fait don à la Confédération, le nouveau site web interactif est un cadeau à la population suisse...

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  • 1. August 2008 auf dem Rütli
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    Die gute alte Zeit!

    Beat Walker, Gemeindepräsident von Flüelen

    Was gefällt Ihnen besonders an der Schweiz?
    Die stabile politische Lage und die immer noch relativ grosse Freiheit.

    Was stört Sie in der Schweiz?
    Da
    ss die ökologischen Fussabdrücke grösser als 1 sind, da dies auf Kosten künftiger Generationen geht.

    Was bedeutet das Rütli für Sie?
    Eine Wiese die von hohen Felsen und Wald umgeben ist.

    Was ist für Sie typisch schweizerisch?
    Vielfältigkeit bezüglich Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Geographie.

     

    Die Gegend um den Vierwaldstättersee war im 13. Jahrhundert weder abgeschieden noch unbedeutend. Es gibt viele Parallelen von heute zu der Zeit vor 700 Jahren. Viele zu lösende Herausforderungen sind – beim genaueren Hinschauen – heute noch ähnlich. Obwohl man gegenwärtig – in der modernen Zeit – meint, dass viele Dinge komplizierter, komplexer, hektischer und gefährlicher seien. Zum Rütli kommen viele Gedanken auf einmal zum Vorschein. Hier nur einige zum „Gestern und Heute“.

    Naturgefahren/Klimawandel
    „Das sind die Gletscher die, die des Nachts so donnern und uns Schlaglawinen niedersenden“. Tell: “So ist’s und die Lawinen hätten längst den Flecken Altdorf unter ihrer Last verschüttet, wenn der Wald dort oben nicht als eine Landwehr sich dagegen stellte“. Vor 700 Jahren waren die Naturgefahren für die Bevölkerung eine unmittelbare Bedrohung für Leib und Leben. Die Auswirkungen der Klimaveränderungen werden heute mit modernen Methoden analysiert und auf internationen - hermetisch abgesicherten - Konferenzen ist man auf der Suche nach gemeinsamen Reduktionszielen der Klimagase.

    Zusammenschluss von Regionen und Metropolitregionen
    Walter zu Tell: „Ei, Vater, warum steigen wir denn nicht geschwind hinab in dieses grosse, schöne und ebene.“ In der Schweiz wird seit einiger Zeit über neue Grosskantone respektive Regionen diskutiert. Zudem werden sogenannte Metropolitregionen (Zürich, Basel, Genf-Lausanne und Tessin) ins Feld geführt. Die Wirtschaftsräume und Grossregionen bilden eine neue Wirtschaftskarte. Was für ein Gebilde mit welchen Kompetenzen etc. soll das sein?

    Randregion
    Welche Aufgaben haben dabei die Randregionen? Was soll zentral, was dezentral (Föderalismus) gelöst werden? Ich meine, dass die sogenannten Randregionen mehr sind als nur Erholungsreservate oder Schlafräume für die Metropolitregionen. Ich glaube, dass viel Potenzial in speziellen Bereichen brach liegt. So zum Beispiel: Mikrotechnik, Biotechnologie, Tourismus etc. Gute Karten haben die Gebirgskantone in den Bereichen Spitzenlast-Energie, Wasser-Ressourcen, Schwerverkehr (Strasse und Schiene). Zum Teil sind dies unabdingbare Generatoren für die Wirtschaftsmetropolen. Diese Abhängigkeiten funktionieren gut und sollten nicht ohne Not aufs Spiel gesetzt werden. Die Solidarität der Täler ist schon im antiqua confoederatio, dem Bundesbrief, treffend beschrieben: „[…] Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, […] im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb zugesagt […].“

    Freiheit und die Lösung einer gemeinsamen Herausforderung gehören zum Rütli, wie das Ei zum Huhn. Freiheit soll Spielraum geben und den Zwang, die Unfreiheit abzustreifen. Schroffer und in Worten der guten alten Zeit (Schiller): „Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht, wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, wenn unerträglich wird die Last - greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel und holt sich herunter seine ew’gen Rechte, die droben hangen unveräusserlich […].“